Freiheit erhalten

Die Freiheit stirbt scheibchenweise

Niemand baut sich vor einem anderen Menschen auf, stemmt die Fäuste in die Hüften und erklärt: „Ich entmündige Dich.“ In einer Demokratie schon gar nicht.

Lieber nimmt man Senioren unter dem Deckmäntelchen der Besorgnis den Führerschein weg, obwohl junge Superfahrer Anfang 20 ein Vielfaches tödlicher Unfälle produzieren. Und das an Stellen, an denen das den sogenannten Senioren in 100 Jahren nicht passiert wäre.

Der Verkehr nimmt überhand,

da müssen Autos von der Straße. Am besten die Autos derjenigen, die ökonomisch kaum mehr verwertbar sind. Womit wir bei den Senioren wären, die in diesem Zusammenhang gerne als hinfällig und leistungsgemindert gelten. Als agil, fit, lernfähig und jedem Jungspund ebenbürtig stellt man sie hingegen nur dar, wenn es darum geht, dass sie länger arbeiten sollen statt die Rente zu verleben. 

Die Freiheit stirbt auch beim Bezahlen

Ab jetzt geht es jeden etwas an, was ich kaufe, zu welchem Preis, bei wem und warum. Ab jetzt geht es jeden etwas an, was ich mit meinem Geld mache. Es ist also nicht mehr allein meine Sache. Jedenfalls sobald nur noch bargeldloses Bezahlen möglich ist und ich ohne Datenspur nichts mehr kaufen kann.

Auch hier finden sich fadenscheinige Begründungen en masse, um uns Enteignung und Entmündigung schmackhaft zu machen. Das Bargeld abzuschaffen sei nämlich gut gegen Kriminalität und Schwarzarbeit, so lernen wir. Dabei wird der ganze Zahlungsverkehr einfach nur ins Internet verlagert. Und was ist das Internet? Richtig. Die ideale Plattform für Kriminalität.